Nicci für Spiel und Spaß

  1. Kostenlose Android Spiele sind eine große Falle
  2. Sind die geduldigen die Schlaueren?
  3. Neue Ideen werden nicht mehr umgesetzt
  4. Der Verkauf Ihrer Daten
  5. Drittanbieter beim Handy unbedingt sperren

Wie schädlich sind Computerspiele

Computerspiele stehen seit je her in der Kritik. Können sie uns wirklich verändern oder handelt es sich dabei um reine Panikmache. Ein Thema, das vielfach diskutiert wurde und wird. Aber auch ein Thema, bei denen die Meinungen der Kritiker und Befürworter verharren. Der Tod ist allgegenwärtig bei Online-Spielen. GTA –Grand Theft Auto- ist eines der beliebtesten Spiele. Die Anwender müssen hierbei nicht unbedingt nach einem festen Verlauf ihr Spiel gestalten, sondern können nach Lust und Laune in einer fast perfekten virtuellen Realität spielen. In der Kritik ist GTA schon lange. Verfolgungsjagden mit der Polizei, das Überfahren von Passanten oder das Abknallen von Unbeteiligten gehört genauso zum Spiel, wie das Wechseln der Fahrzeuge. Brutalität gehört zum Spiel. In den neueren Versionen aber auch Sex. Prostituierte gehören genauso dazu. Es gab sogar einmal die Möglichkeit der Vergewaltigung. Dieser Punkt wurde aber entfernt. Auch wenn es eine Altersklassifizierung gibt, spielen es bereits Jugendliche unter 16 Jahren. GTA gilt nicht als eines der üblichen Killerspiele, in denen es direkt nur darum geht, so viele Feinde wie nur möglich abzuschlachten. Es ist eher subtiler Art. Für unsere Frage, wie schädlich Computerspiele sind, durchaus ein interessantes Beispiel.

Computerspiel Screenshot

Medien haben sich verändert

Wer die Medien über die letzten 10 Jahre beobachtet hat, erkennt eine gewaltige Veränderung. Es wird billiger produziert, um an 24 Stunden ein laufendes Programm präsentieren zu können. Dabei sind längst die moralischen Grundsätze überschritten. Betrug, Mord und Brutalitäten gehören zum Alltag in den Medien. Dieser Alltag ist 24 Stunden am Tag allgegenwärtig. Um überhaupt beantworten zu können, ob Computerspiele einen schädlichen Einfluss auf uns ausüben können, muss auch der weitere Medienkonsum beachtet werden. Und dieser ist besonders bei Heranwachsenden enorm. Und genau da liegt der Haken.

Unsere Persönlichkeit

Unsere Persönlichkeit wächst mit den Jahren und formt sich dabei. Vor allem zwischen dem 14. – 30. Lebensjahr sind wir für Veränderungen leicht beeinflussbar. Unsere Persönlichkeit kann bis zum 30. Lebensjahr geformt werden. Danach hat sie sich gefestigt und lässt sich in der Regel kaum noch verändern. Computerspiele setzen genau hier an und können bei einem täglichen Konsum einen großen Einfluss auf unser Verhalten nehmen. Wer tatsächlich nur Killerspiele oder insgesamt brutale Computerspiele (z.B. GTA) spielt, erlebt auch einen für sich zunächst selbst nicht wahrnehmbaren Einfluss auf die eigene Psyche und die Persönlichkeit. Ein Punkt, der gerne von den Herstellern heruntergespielt wird. Grundsätzlich muss das aber nicht bedeuten, dass jeder der täglich Killerspiele „konsumiert“ zu einem potenziellen Mörder wird. Aber, das gespielte wird zur Gewohnheit. Teile davon fließen unbewusst in unsere Persönlichkeit ein und können uns Formen. Es ist pauschal nicht in diesem Zusammenhang zu sagen, dass Killerspiele per Se schädlich sind. Es ist aber klar zu sagen, dass sie uns bei einem dauernden Konsum beeinflussen.

Übrigens gilt dieses keinesfalls nur für Computerspiele. Auch das im Fernsehen oder auf YouTube gezeigte übt einen direkten Einfluss auf uns aus. Wer seine Lieblingsserie regelmäßig sieht, erlebt hierbei auch maßgebliche Einflüsse, die sich auf das eigene Verhalten umsetzen können. Ein wissenschaftlicher Fakt, der nicht außer Rede zu stellen ist. Ob und in welchem Umfang dieses nun schädlich ist, lässt sich aber immer nur im Einzelfalle beantworten. Des Weiteren zeigt sich bei einem Dauerkonsum, das Nachlassen des sozialen Verhalten.

Abhängigkeit ist leicht

Es gab vor Jahren eine Studie, die jedoch schnell verschwand, das Computerspiele abhängig machen. Und in der Tat, ist das ein Punkt, der für Hersteller wichtig ist. Alle Reize sollen bei den Spielen so stimuliert werden, dass es bereits nach nur kurzer Zeit zu einer Abhängigkeit kommt. Setzt man sich zu Anfang noch ein Zeitlimit für den Genuss, wird dieses immer öfters überschritten. Irgendwann ist der Zeitpunkt erreicht, wo das Computerspiel zu einem maßgeblichen Einfluss führt. Ein logischer Punkt. Immerhin werden viele Spiele online kostenlos oder zu günstigen Gebühren angeboten. Verdient wird nicht mehr mit dem Verkauf von DVD-Werken, die das Spiel enthalten, sondern mit Abos und den Möglichkeiten, im Spiel selber Erweiterungen zu erwerben. Verdient wird aber nur, wenn ein Spieler möglichst lange spielt. Der Kreislauf schließt sich.

Kostenlose Android Spiele sind eine große Falle

Früher wurde ein Computerspiel mit Sinn und Story entwickelt um Spaß zu machen, dann hat man dafür einen Preis festgelegt, das Spiel beworben und verkauft. Seit die Smartphones und Tabletts immer weiter verbreitet sind haben sich kostenlose Spiele breit gemacht. Die sind natürlich nur in erster Linie kostenlos, schnell stellt man fest, das ganze Spiel ist eine einzige Bemühung an ihr Geld zu kommen, dabei können sie das zehnfache oder hundertfache bezahlen, was so ein Spiel generell Wert wäre. Sie werden permanent mit käuflichen Leben, Bonus Zeit, extra Züge, Spezial Bomben, Schutzschilde und sonstigen käuflichen Optionen animiert Geld aus zu geben.
Dabei hat das Spiel den eigentlichen Zweck verloren sie zu unterhalten, es wir genau so aufgebaut, das sie animiert werden etwas zu kaufen. Sie können keine Fingerfertigkeit oder Reaktionsschnelligkeit einsetzen um das Spiel zu gewinnen. Es ist so aufgebaut das es sie absichtlich 1-20 mal verlieren lässt und erst dann wie durch Zufall gelingt ihnen das Level. Weil die Programmierer wissen, wenn sie zu oft verlieren, sie keine Lust mehr auf das Spiel haben. Man versucht den Punkt zu finden an dem sie so stark Siegen wollen oder das Level bestehen wollen und dann bereit sind Geld für ein paar Extra Züge oder Extra Zeit aus zu geben. Kostenlos für einige geduldige und teuer bezahlt durch die ungeduldigen, welche Bonus Punkte oder Extra Leben kaufen.

Sind die geduldigen die Schlaueren?

Stellen wir uns doch mal vor ein Auto würde 5.000 Euro weniger kosten, dafür geht aber die Kofferraumklappe nur einem am Tag auf. Oder der Fensterhebere, das Navi, die Klimaanlage funktioniert nur einmal am Tag. Für eine stärkere Benutzung müssen sie Bonus Punkte beim Autohändler kaufen, die erlauben das Fenster oder den Kofferraum auch 100 mal zusätzlich zu öffnen. Sie können den Motor zweimal am Tag starten. Zur Arbeit hin und zurück, aber ohne Extra Stopp, denn sonst springt der Motor nicht mehr an oder sie haben Bonus Punkte um weiterzufahren. Bei dieser Schilderung werden sie sagen das ist Wahnsinn. Man könnte aber auch sagen, seien sie geduldig, fahren sie einfach morgen weiter, denken sie daran, sie haben 5000 Euro gepaart.

Neue Ideen werden nicht mehr umgesetzt

Leider verändert sich das Verhalten der Handy und Tablett Nutzer und keiner ist mehr bereit Geld für eine APP (APP = Aplikation auf Deutsch Anwendung, Spiel, Programm) auszugeben. Nun wissen die Programmiere das keiner mehr bereit ist eine App zu kaufen, jetzt kann er keine neuen Spiele erfinden oder umsetzen, die auf Fingerfertigkeit oder auf Intelligenz basieren. Er muss ja auch Geld verdienen bzw. die Firma die ihn beschäftigt. So sind sie gezwungen das Spiel so zu verändern, das sie öfters Sterben werden oder die Zeit abläuft, damit sie extra Leben oder extra Zeit kaufen müssen. Ein ungestörter Spiele Genuss ist damit nicht mehr möglich. Kostenlose Spiele werden also nur auf eine andere Art bezahlt.

Der Verkauf Ihrer Daten

Eine weitere Möglichkeit für Spiele und App Entwickler an Geld zu kommen ist der Verkauf ihrer Daten. Wenn sie so ein Spiel installieren, achten sie mal auf die Zugriffsrechte welche das Spiel benötigt. Oft ist dort ein Zugriff auf alle Ihre Daten erforderlich. Telefonbuch, Kontakte, Kalender, Mikrofon, Bilder etc.. Warum will diese Anwendung Zugriff auf alles? Weil sie die Daten an einen Server schickt und anschließend verkauft. Diese Profile all ihrer Daten werden dann Verkauft. Das ist ihnen egal, vielleicht aber nicht ihrem Freund Peter, der in ihrem Telefonbuch steht, weil des Telefonnummern, E-Mail Adresse und Anschrift verkaufen sie nämlich gleich mit. Das Recht auf ihr Mikrofon erlaubt es der Anwendung jederzeit ihre Umgebung abzuhören oder mit der Kamera ein Video zu machen. Ob ihrem Arbeitgeber das gefällt ist fraglich. Sie sehen wirklich kostenlos ist es nicht. Aber es geht ja noch weiter.

Drittanbieter beim Handy unbedingt sperren

Mobilfunk Anbieter wie E-Plus, Vodafone und alle Anderen schreiben in den Vertrag (AGB) das sie kosten für Premium Dienste an sie weiterleiten. Premium Dienste erinnern sie sich noch an die teuren 0190 bzw. 0900 Nummern. Das ist wieder das selbe nur in einer neuen Verpackung. Greifen sie ganz schnell zum Brief oder Telefon und sperren sie alle Drittanbieter bei ihrem Provider bzw Telefon Anbieter. Aus eigner Erfahrung kann ich sagen, das kommt ganz plötzlich und dann will man schnell mal 100 Euro oder mehr von Ihnen. Kassieren will das ihr Telefonanbieter, der Vertrag soll aber zwischen Ihnen und dem Drittanbieter bestehen, der sitz meist im Ausland. Angeblich haben sie im Internet irgendeine Premium Leistung genutzt. Für Reklamationen sollen sie sich an den Drittanbieter wenden. Der sitzt im Ausland, das brauchen sie gar nicht erst zu versuchen, dann bekommen sie die Antwort, das die auch nur Dienstleister sind und der Vertrag mit einem Viertanbieter in einem andern Land besteht. Sie werden auf normen Wege diese Problem nicht lösen können. Buchen sie ihr Geld zurück und überweisen sie nur den Teil der Rechnung der ohne Drittanbieter ist. Anschließend schreiben sie einen Widerspruch für die Rechnung und die Leistung des Drittanbieters, an ihren Mobilfunk Vertragspartner. Es werden Mahnungen, Inkasso und sonstige Forderungen gestellt, natürlich mit steigenden Kosten. Achtung Mahnungen vom Amtsgericht müssen sie auf jedem Fall widerspreche, sonst werden die Forderungen gültig. Aber Mahnungen vom Amtsgericht machen dies Anbieter meist nicht, da die Geld kosten. Am Schluss droht man Ihnen mit einem Gerichtsverfahren. Die Wahrscheinlichkeit das diese Anbieter vor ein deutsches Gericht kommen ist gering, dort müssten sie beweisen, was sie genutzt haben, bzw. wie der Vertrag zustande gekommen ist. Betrüger können das nicht und werden es auch unterlassen. Meine Frau soll zwei Erotik Apps genutzt haben. Sehr interessant, das sind ganz neue Seiten an meiner Frau und sicherlich kein Betrug Ha Ha Ha ;-) Besser direkt Drittanbieter sperren beim Mobilfunk Partner.

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